Artikel - Blog: Alternative Therapien für Pferde helfen heilen

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Hallo, ich heiße Nicole Syré und gebe Tipps wie ihr alternative Heilmethoden erfolgreich einsetzen könnt.

Geschwächtes Immunsystem! Was tun?

Blog: Alternative Therapien für Pferde helfen heilen
Veröffentlicht von in 01 Allgemein · 22 Januar 2020
Tags: ImmunsystemschwachPferdHilfe
Geschwächtes Immunsystem! Was tun?

Die sichtbaren Folgen eines geschwächten Immunsystems sind so vielfältig wie hartnäckig und immer besorgniserregend: Mauke, Ekzem, Verdauungsprobleme (Kotwasser, Koliken), Atemwegs- und Gelenkserkrankungen.

Wenn Dein Pferd an einem geschwächten Immunsystem und überlasteten Stoffwechsel leidet und es bereits zu einem Krankheitsausbruch kam, solltest Du in jedem Fall einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker zu Rate ziehen.


Erst Immunschwäche - dann Krankheit

Erschreckend, aber wahr ist, dass es mittlerweile fast keinen Organismus mehr gibt (egal ob Mensch oder Tier) der im Entgiftungsstoffwechsel NICHT überlastet ist!

Die Belastung von Luft, Wasser und Nahrungsmittel in unserer Zeit ist so enorm hoch, und Niemand kann den Umweltgiften entkommen.

Manchmal unke ich indem ich zu Michael sage: "Ist es nicht unglaublich, dass wir trotz all dieser Vergiftungen noch leben!?"



Ursachenforschung - Wie kannst Du Deinem Pferd helfen?
So, nun leben wir nunmal mit diesen Umständen und müssen das Beste daraus machen.

Wichtig vor der Symptombekämpfung ist die Ursachenforschung.

Sehr hilfreich kann hierbei eine Austestung mittels Bioresonanzanalyse sein. Mehr Informationen darüber findest Du bei Sarah Bucher: www.pferdephysio-bucher.de/Behandlungsmoeglichkeiten/.

WICHTIG! Für einen funktionierenden Stoffwechsel ist unbedingt eine ausreichende Versorgung mit Mineral- und Vitalstoffen. Hier kann dir auch die Bioresonanzanalyse oder andere Untersuchungsmöglichkeiten wie z.B. eine Mikronährstoffanalyse Klarheit verschaffen.




Wie sieht es denn in deinem Stall aus?
Passen die hygienischen Randbedingungen?

Ist für ausreichend sauberes Einstreu in der Box oder dem Offenstall gesorgt?

Auf Stroh als Einstreu sollte bei Mauke gänzlich verzichtet werden.

Zum einen können im Stroh Schimmelsporen vorhanden sein, die die angegriffenen Hautareale zusätzlich belasten und zum anderen kann das Pieksen der Halme Schmerzen verursachen oder zu weiteren Verletzungen der geschädigten Hautbarriere sorgen.

Gute Einstreu-Alternativen sind Sägespäne mit einer guten Restfeuchte, Leinstreu oder Miscanthus.


Wird regelmäßig gemistet?
Dein Pferd sollte mit Mauke keinesfalls im Dreck oder Mist stehen.

Achte daher unbedingt auf regelmäßiges Ausmisten der Box und Abmisten des Paddocks.

Bei Koppelhaltung oder Offenstallhaltung mit ausreichend Auslauf wird ein Pferd niemals freiwillig im Pferdemist stehen oder liegen.

Im Mist und Matsch sind sehr viele Keime vorhanden, die bei geschädigter Haut leichtes Spiel haben in den Organismus einzudringen.

Sehr schnell kann daraus eine Phlegmone/ Einschuss oder gar eine Sepsis/Blutvergiftung werden.

Ein starker Ammoniakgeruch durch nicht ausgemistete Pieselstellen kann zu Atemwegsproblemen führen.





Wie sieht es denn mit den Tränken aus?
Wird die Selbsttränke in der Box Deines Pferdes regelmäßig gesäubert?

Vielleicht hast Du Dir darüber noch nie wirklich Gedanken gemacht.

Dann wird es Zeit! In Tränken wimmelt es nur so von Keimen, die Dein Pferd mit dem Trinkwasserbedarf täglich aufnimmt und wieder los werden muss.

Diese Mehrbelastung des Organismus kannst Du ganz leicht ausschalten, in dem Du zweimal wöchentlich die Tränke mit einem sauberen Schwamm reinigst und mit ausreichend Wasser ausspülst.

Dasselbe gilt für Bottichtränken. Sehr schnell bilden sich gerade im Offentstall in den Bottichen Algen und Schmierfilme, die nicht förderlich für Dein Pferd sind.

WICHTIG! Bitte achte bei Bottichtränken auf Lebensmittelechtheit!

Viele sparen an der falschen Stelle und tränken ihre Pferde aus billigen schwarzen Mörtelkuften, deren Ausdünstungen unglaublich stinken, wenn sie neu sind.

Aus diesen lösen sich dauerhaft Phthalate/Weichmacher, die in den Hormonhaushalt der Tiere eingreifen und stark lebertoxisch wirken.



Was bekommt Dein Pferd zu fressen?
Achte bitte immer auf sauberes, staubfreies und SCHIMMELFREIES Heu!

Verschimmeltes und verstaubtes Heu sind die Hauptauslöser für Atemwegserkrankungen Deines Pferdes. Mein Cico hat vor einigen Jahren starkes Asthma ausgebildet. Ich war verzweifelt. Neben einer alternativen Kur war ein penibles Achten auf "sauberes", staub- und schimmelfreies Heu das Erfolgsrezept der Heilung.

Wir mussten uns schon anhören, dass unsere Pferde halt knätschig sind, und wenn sie richtig Hunger hätten auch das leicht fermentierte (VERSCHIMMELTE) Heu fressen würden.

Dem Bauer hätte ich gerne mal eine Tüte verschimmelte Brötchen zum Frühstück, Mittag- und Abendessen gebracht…

Schimmelpilze sind sehr stark Lebertoxisch!!
Spritzmittel, Düngemittel und andere Verschmutzungen muss der Körper sehr aufwändig entgiften.

Sind die Entgiftungsmöglichkeiten des Organismus erschöpft kommt es zu oben genannten Krankheitsbildern.




Kraftfutter
Weniger ist oftmals mehr.

Viele Pferde erhalten Kraftfutter in Form von Getreide, obwohl sie NICHT schwer arbeiten und KEINE Sportleistungspferde oder Arbeitspferde sind. Wozu??

Wie es der Name schon richtig sagt spendet Kraftfutter Kraft die gebraucht wird, wenn viel Energie verbrannt wird. Kennst Du vielleicht den Satz "den sticht doch der Hafer"?

Wie z.B. bei einem Fussballspieler oder Läufer der einen wesentlich höheren Energieverbrauch hat als ein Normalo der vom Bürostuhl auf das Sofa fällt.

Die meisten unserer Pferde haben ein sehr gechilltes Leben und werden maximal eine Stunde am Tag bewegt. Das ist definitiv keine Schwere Arbeit!

Die schwere Arbeit für den Organismus beginnt jedoch bei der anschließenden Verdauung des Kraftfutters. Ein zuviel davon muss vom Körper aufwendig verstoffwechselt und ausgeschieden werden.

Also verzichtet der Gesundheit Eures Pferdes wegen lieber auf Kraftfutter und tauscht dieses gegen ein ballaststoffreiches, getreidefreies, Kräuter- und mineralstoffreiches Futter aus.


Fazit-Geschwächtes Immunsystem
So wie es aussieht, ist jeder Mensch, jedes Tier und jede Pflanze den schädlichen Umweltgiften unseres Industriezeitalters ausgesetzt.

Was kannst du jetzt tun?
Am Besten gleich loslegen, so könntest du:
  • dich weiter informieren.
  • die Haltung Deines Pferdes nochmal kritisch überprüfen.
  • die erkannten Missstände gleich verändern.
  • weitere die Gesundheit fördernde Maßnahmen umsetzen.

Ich weiß, nicht jeder hat die perfekten Randbedingungen für sein Pferd, oder die Möglichkeit Alles nach Wunsch umzusetzen. Als Einsteller muss man sich meist den Gegebenheiten anpassen.
Doch bitte gehe nicht zu viele faule Kompromisse zum Wohle Deines Pferdes ein.  

Ich freue mich auf deine Meinung, Fragen oder Anregungen
Nicole

24012020



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